Geschichte Granada
Geschichte von Granada
Seit 711 n. Chr. stand Granada unter maurischer Herrschaft und wuchs während 8 Jahrhunderten zu einem kulturellen und machtvollen Zentrum des maurischen Köingreichs an. Granada hielt Reconquista der Katholiken sehr lang stand und war die letzte Bastion der Mauren, die erst nach Sevilla und Córdoba fiel. 1491 schließlich übergab der letzte Köing der Nasrid-Dynastie - Boabdil - den katholischen Königen Fernando und Isabel seine Festung (Alhambra) und die Stadt.
Als Zeichen der Rückeroberung der letzten, großen maurischen Festung, ließen Fernando und Isabel eine prunkvolle, gotische königliche Kapelle (Capilla Real) errichten, welche später als privates Mausoleum der beiden Herrscher diente. Danach wurde gleich daneben die gigantische Kathedrale errichtet und prägt heute das Stadtbild.




